Medien Hebammen vor dem Aus

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Berufshaftpflicht gefährdet Hausgeburten [ Reportage - 3:53 Min. ]

Steigende Beiträge für die Berufshaftpflicht, gesetzliche Neuregelungen, bürokratische Hürden - die frei praktizierenden Hebammen müssen um ihre Existenz kämpfen. Dabei haben Frauen in Deutschland das Recht den Geburtsort selbst zu bestimmen. Doch Versicherer und Krankenkassen versuchen den Geburtsvorgang zunehmend zu reglementieren.

Interviewpartnerinnen: Chris Spitzner, Beate Müller-Gemmeke, Silke Weyreter
Autorinnen: Eva Oswald, Aikaterini Filippidou

 

Hohe Berufshaftpflicht lässt viele freiberufliche Hebammen aus der Geburtshilfe aussteigen

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Freiberufliche Hebammen, die Geburtshilfe anbieten, müssen jährlich 6274 € für ihre Berufshaftpflicht zahlen. Der Durchschnittslohn liegt bei etwa 7,50 € netto. Die hohe und weiterhin steigende Versicherungsprämie ist für viele Hebammen nicht mehr tragbar und bedeutet das wirtschaftliche Aus. Die Hausgeburt ist somit gefährdet und das obwohl die freie Wahl des Geburtsortes gesetzlich zugesichert ist. Eine ungewisse Zukunft kommt auf die frei praktizierenden Hebammen in Deutschland zu.

 

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